El verano llegó a Buenos Aires

Laut, stickig und es stinkt nach Müll und Kot. Aber trotzdem ist die Stadt wunderschön: Buenos Aires hat endlich seinen Winterschlaf beendet: Der Sommer ist da.
Die Bäume sind grün, der Himmel ist strahlend blau, abends um 23Uhr hat es immer noch 25 Grad. Und das ist erst der Frühsommer. Die Bars und Restaurants in Palermo und anderen Stadtvierteln sind um 1 Uhr nachts immer noch (bzw. werden noch) brechend voll – egal an welchem Wochentag – und in den Parks der Stadt muss man für ein Stück freie Wiese kämpfen. Die ganze Stadt ist nach den kalten Wintermonaten auf den Beinen  und genießt jeden Sonnenstrahl.
Gleichzeitig aber ist es in der Subte (Ubahn) unerträglich heiß, genauso in den Colectivos. Wäre das laue Lüftchen nicht, das zum Glück den ganzen Tag angenehm vom Rio de La Plata herweht, wäre es auch auf den Straßen unerträglich. Bis Ende Dezember/Anfang Januar sollen die Temperaturen noch steigen – 40 Grad bei schwüler Luft ist dann der Normalzustand. Nur gut, dass ich dann bei Minustemperaturen Glühwein auf dem Christkindlmarkt genießen kann.

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Yayoi Kusama – Obesión infinita

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Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama ist bekannt für ihre Polka-Dots. Noch bis zum 16.September ist im MALBA Buenos Aires die Austellung „Obsesión infinita“ zu bestaunen.
Auch wenn ich kein großer Fan zeitgenössischer Kunst bin: Diese Frau hat mich wirklich mit ihren Kunstwerken und ihren Installationen beeindruckt. Falls ihr also mal in den Genuß kommen solltet, dass Kusamas Werke in eurer Gegen ausgestellt werden: Anschauen!

Und das Abenteuer beginnt!

Winter in Buenos Aires

Fast sechs Monate werde ich in Buenos Aires studieren und leben, Erfahrungen sammeln und neue Leute aus aller Welt kennenlernen.
Seit knapp drei Wochen bin ich jetzt schon hier und ich habe mich immer noch nicht an die Größe dieser Megacity gewöhnt. Die Wege sind weit und die öffentlichen Verkehrsmittel – vor allem die Busse, die hier „colectivos“ genannt werden – ein Abenteuer: Man weiß nie so genau, ob man am Ende wirklich im richtigen Bus sitzt und vor allem fragt man sich ständig, wo man aussteigen soll. Wenn man es dann letztendlich doch geschafft hat, an der richtigen Station auszusteigen, muss man aufpassen, nicht von einem Auto überfahren zu werden, denn hier gilt: Wer bremst, verliert!

Weitere Eindrücke von Buenos Aires findet ihr demnächst hier!